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„Schweiz, Schweiz, Schweiz, höre des Herrn Wort“

Basel 27.03.10 Davos 26.06.10
Bellinzona 28.08.10 Genf 04.09.10

Und der Herr spricht: „Ich will dich teilhaben lassen an meinem Schmerz über dieses Land, über das Volk, das nach meinem Namen benannt ist. Denn mich, die frische Quelle lebendigen Wassers, haben sie verlassen und haben sich löchrige, stinkende Zisternen gegraben. Ihr sagt, ihr seid reich und braucht nichts. Dabei erkennt ihr nicht, dass ihr elend, bemitleidenswert, arm, blind und nackt seid. Ihr feiert eure Gottesdienste, haltet eure Gebetsversammlungen ab und redet über mich. Und ich, der Herr, stehe draußen vor der Türe und klopfe an. Doch ihr lasst mich draußen stehen. Ich, der ich heilig bin, habe euch dazu berufen, auch heilig zu sein in eurem ganzen Wandel. Doch ihr wandelt auf eigenen Wegen und entheiligt so meinen Namen. Dieses Land und mein Volk brauchen Heilung. Ich will trotz allem heilen. Ich will retten. Ich will erwecken. Ich kann dies aber nur tun, wenn mein Volk, über dem mein Name ausgerufen ist, sich demütigt, wenn sie beten, mein Angesicht suchen und von ihren bösen Wegen umkehren.“

(Auszug einer Prophetie, die der Herr mir 1994 gab)

Immer wieder haben wir gerufen und das Horn geblasen, um auf- und wachzurütteln. Dieser Ruf hat nichts an Aktualität verloren, im Gegenteil. Verschiedene Geschwister aus dem In- und Ausland verkünden das Gleiche: Dass Jesus sagt: „Siehe, ich stehe an der Tür (unseres Herzens, der Gemeinde der Schweiz, Europas) und klopfe an!“ (Off 3,20). Dass wir jetzt die Trompeten blasen müssen (dürfen), um immer noch zur Umkehr zu Jesus, zum Wort Gottes und zu einem Wurzelverständnis zu rufen, ist für mich wie eine Steigerung auf der Dringlichkeitsskala Gottes: Sein Ruf an uns wird immer eindringlicher, nimmt zu an Intensität, Lautstärke und Schärfe. Deshalb wohl die Trompeten.

 

Der „Trompetenruf“ ist ein Ruf an Dich und mich!

Was bedeutet denn nun dieser Ruf für uns ganz persönlich? Wie könnte solch eine Umkehr aussehen, wenn wir Jesus unsere Herzenstüre ganz auftun?
Denn der Herr ruft nicht die „Welt“, sondern seine Gemeinde!! Drei Beispiele dazu aus unserer allernächsten Umgebung:

Hanna, unsere Tochter, ist mit Sarah auf Weltreise. Ein jahrelang gehegter Traum wird nun endlich wahr. Sie ist als Teammitglied in diese Trompeten-Initiative involviert und hat deshalb auch die Pflichtlektüre („Das Gebot der Stunde“ von John Mulinde) mit auf Reisen genommen. Wer Hanna kennt, weiß, wie feurig sie ist und wie sehr sie Jesus liebt. Aber Gott machte ihr in China, ganz am Anfang ihrer Reise, klar, dass die Reiserei ihr „Götze“ sei. Auf einmal wurde ihr klar, dass sie Gott eigentlich nie gefragt hatte, was er von ihren Reiseplänen hielte. Ihr Herz zerbrach. Bei Sarah genauso und beide kamen an den Punkt, an dem sie bereit waren, wirklich wieder nach Hause zu kommen. Egal, was für spöttische Bemerkungen über sie gemacht worden wären. Egal, dass einige tausend Franken für alle Flugtickets weg gewesen wären. Egal, egal, egal! Nur eines zählte für sie: Mit ungeteiltem Herzen bei Gott zu sein! Gottes Antwort : Abraham und Isaak! Abraham war bereit, ihn Gott zu opfern; ihn herzugeben. Auch Hanna war bereit ihren Traum - die Weltreise - herzugeben .Beide durften es behalten. Hanna reist weiter, aber mit anderer Motivation und einem geläuterten Herzen.

Jonas, unser Sohn, hat letztes Jahr in Israel einen Durchbruch erlebt. Es war wunderbar zu sehen, wie seine Beziehung zu Jesus an Tiefgang gewonnen hat. Wir waren so dankbar und begeistert! Jetzt war er in einer dreimonatigen Bibelschule und hat noch einmal mit Riesenschritten zugelegt, an der Erkenntnis seines Herrn und himmlischen Vaters. (Liest das Buch von John Mulinde auch!) Das Resultat? Unmengen von CDs und DVDs mit brutalen Action-Filmen landeten im Abfall; die X-Box kommt auch noch weg! Er hat kein Interesse mehr daran, weil sein Herz besetzt ist durch Jesus. Es ist nicht so, dass Jonas überhaupt kein Fußballspiel oder einen Film mehr anschaut. Aber nichts von alledem hat mehr den Stellenwert in seinem Leben wie früher, weil er auf Jesu Klopfen an seine Herzenstüre reagiert hat! Die Folge davon: Eine brennende, leidenschaftliche Liebe, voll vom Heiligen Geist, tägliches Suchen des Herrn, auch im Gebet und Bibellesen - und ein wöchentlicher Gebets- und Fürbitteabend unter Jonas Leitung! Was da herangewachsen ist, ist einfach wunderbar!

Eine Freundin und Mitarbeiterin von uns war begeistert und viel Zeit investierend bei Facebook dabei. Als Gott klar zu ihr darüber sprach, (an ihre Herzenstüre klopfte),
ist sie sofort aus Facebook ausgestiegen, weil es zu einem „Götzen“ geworden war. Sie sagt, sie habe nun eine große Freiheit im Geist erlangt.
Was ich uns allen wünsche: Ohren, die sein Klopfen hören. Die Bereitschaft und den Mut, ihn ganz in unser Herz und Leben eintreten zu lassen und Gemeinschaft mit ihm zu haben.

Werner Woiwode

 

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