„Schweiz, Schweiz, Schweiz, höre des Herrn Wort“
Und der Herr spricht: „Ich will dich teilhaben lassen an meinem Schmerz über dieses Land, über das Volk, das nach meinem Namen benannt ist. Denn mich, die frische Quelle lebendigen Wassers, haben sie verlassen und haben sich löchrige, stinkende Zisternen gegraben. Ihr sagt, ihr seid reich und braucht nichts. Dabei erkennt ihr nicht, dass ihr elend, bemitleidenswert, arm, blind und nackt seid. Ihr feiert eure Gottesdienste, haltet eure Gebetsversammlungen ab und redet über mich. Und ich, der Herr, stehe draußen vor der Türe und klopfe an. Doch ihr lasst mich draußen stehen. Ich, der ich heilig bin, habe euch dazu berufen, auch heilig zu sein in eurem ganzen Wandel. Doch ihr wandelt auf eigenen Wegen und entheiligt so meinen Namen. Dieses Land und mein Volk brauchen Heilung. Ich will trotz allem heilen. Ich will retten. Ich will erwecken. Ich kann dies aber nur tun, wenn mein Volk, über dem mein Name ausgerufen ist, sich demütigt, wenn sie beten, mein Angesicht suchen und von ihren bösen Wegen umkehren.“ (Auszug einer Prophetie, die der Herr mir 1994 gab) Immer wieder haben wir gerufen und das Horn geblasen, um auf- und wachzurütteln. Dieser Ruf hat nichts an Aktualität verloren, im Gegenteil. Verschiedene Geschwister aus dem In- und Ausland verkünden das Gleiche: Dass Jesus sagt: „Siehe, ich stehe an der Tür (unseres Herzens, der Gemeinde der Schweiz, Europas) und klopfe an!“ (Off 3,20). Dass wir jetzt die Trompeten blasen müssen (dürfen), um immer noch zur Umkehr zu Jesus, zum Wort Gottes und zu einem Wurzelverständnis zu rufen, ist für mich wie eine Steigerung auf der Dringlichkeitsskala Gottes: Sein Ruf an uns wird immer eindringlicher, nimmt zu an Intensität, Lautstärke und Schärfe. Deshalb wohl die Trompeten.
Der „Trompetenruf“ ist ein Ruf an Dich und mich!Was bedeutet denn nun dieser Ruf für uns ganz persönlich?
Wie könnte solch eine Umkehr aussehen, wenn wir Jesus unsere
Herzenstüre ganz auftun? Jonas, unser Sohn, hat letztes Jahr in Israel einen Durchbruch erlebt.
Es war wunderbar zu sehen, wie seine Beziehung zu Jesus an Tiefgang
gewonnen hat. Wir waren so dankbar und begeistert! Jetzt war er in
einer dreimonatigen Bibelschule und hat noch einmal mit Riesenschritten
zugelegt, an der Erkenntnis seines Herrn und himmlischen Vaters. (Liest
das Buch von John Mulinde auch!) Das Resultat? Unmengen von CDs und
DVDs mit brutalen Action-Filmen landeten im Abfall; die X-Box kommt
auch noch weg! Er hat kein Interesse mehr daran, weil sein Herz besetzt
ist durch Jesus. Es ist nicht so, dass Jonas überhaupt kein Fußballspiel
oder einen Film mehr anschaut. Aber nichts von alledem hat mehr den
Stellenwert in seinem Leben wie früher, weil er auf Jesu Klopfen
an seine Herzenstüre reagiert hat! Die Folge davon: Eine brennende,
leidenschaftliche Liebe, voll vom Heiligen Geist, tägliches Suchen
des Herrn, auch im Gebet und Bibellesen - und ein wöchentlicher
Gebets- und Fürbitteabend unter Jonas Leitung! Was da herangewachsen
ist, ist einfach wunderbar! Werner Woiwode
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