Abraham News

 
 
 
 

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ER-LEBT

Fasten- und Gebetswoche 3. - 9. Oktober in Andermatt

Zuerst möchten wir unserem Gott danken und IHM die Ehre geben über dieser Woche. ER hat sie gewollt, initiiert, den Ort bestimmt und die TeilnehmerInnen zusammengerufen. Und Er hat gehandelt, geführt, aufgezeigt, verändert, gesprochen. Ganz persönlich zu jedem einzelnen, aber vor allem auch zu uns als Gruppe, als Teil des Leibes Jesu in der Schweiz. Wir möchten, mit Gottes Hilfe, hier das weitergeben, von dem wir persönlich glauben, dass es für die Gemeinde sehr wichtig ist; ganz einfach deshalb, weil dies Gottes Absicht war- nämlich sich durch diese Fastenwoche seinem Leib mitzuteilen!

Wie die Fastenwoche war? Wie eine Reise, von der man keine Ahnung hat, wo es hingeht, was auf dem Programm steht - wo man dem Reiseführer aber rückhaltlos vertraut, weil man ihn schon lange kennt und er sich immer als der Treue zeigt, der jede Situation voll im Griff hat (gerade auch die schwierigen). Und so war es dann auch: Wir sind singend und jubelnd über Höhen gewandert, haben im finsteren Tal ausgeharrt und immer wieder gestaunt, wie krea-TIEF ER uns geleitet hat: Tag und Nacht, Schritt für Schritt; mit Seinem Wort als Leuchte für unsere Füße.

Die Kraft des gemeinsam laut gelesenen Wortes Gottes hat mich wieder neu total begeistert und im tiefsten Herzen berührt! Unbeschreiblich, was an Stärke und Macht davon in die sichtbare und unsichtbare Welt ausgeht! ( Auch, wenn es eine kleine Gruppe fast Wort für Wort ins Gebet führt!) Eine gewaltige Erfahrung! Man konnte die Gegenwart Gottes mit Händen greifen!

Eindrücklich, wie vielfältig der Herr zu uns gesprochen hat: Durch sein Wort, (proph.) Eindrücke, das Wetter, Krankheiten, An- oder Abwesenheit der Teilnehmer, außergewöhnliche Vorkommnisse im Haus, Plakate, Gespräche, Lieder, Bilder, etc. Es bewegt mein Herz, dass wir einen Herrn haben, der sich mitteilen WILL - Halleluja! Wer Ohren (und Augen) hat, der höre!

Gestaunt habe ich auch, wie Gott aus diesem kunterbunten Haufen (vom Brüderverein über Landeskirche bis zu den Charismatikern) eine Gruppe gemacht hat, die gemeinsam in Seinem Tempo vorwärts ging! (Danke Euch so herzlich, dass Ihr gekommen seid- wir lieben Euch!) Das war echt stark! Wie ER uns wirklich als stellvertretenden Teil des Leibes Jesu in der Schweiz angenommen und uns ein Stück seines Herzens darin offenbart hat. Das auszuhalten war schwierig! Nicht, weil es so schmerzhaft war, nein, es war die Gleichgültigkeit, das Harte-Kalte in unseren Herzen. Es war mir sogar egal, dass es mir egal war.....Gibt es etwas Schlimmeres?!?! Diese Starre hat fast die gesamte Gruppe lahmgelegt (die zwei Ausnahmen waren die Ausländer...); nichts ging mehr! Wie sollten wir da weiterbeten können? Wir haben Stunden auf den Herrn gewartet - zum Teil mit körperlichen Schmerzen. Nichts geschah. Bis plötzlich ein Alarm losging... Brot und Fleisch sind von innen auf den verriegelte Türgriff des Kühlraumes gefallen, haben die Tür mitten in der Nacht geöffnet und die Kälte strömte aus der Kammer. Schon um acht Grad war sie gesunken. Welch ein Bild - welch ein Trost: Jesus hat durch sein Sterben am Kreuz die Riegel zerschlagen! Unsere Herzenstür ist offen - die Kälte weicht; unsere Herzen tauen auf = Alle Hartherzigkeit und Gleichgültigkeit wird weichen! Wir WERDEN ein „fleischernes“,weiches Herz bekommen, das mit dem Herrn weint und lacht; dem alles wichtig ist, was IHM wichtig ist - das vollen Anteil nimmt an IHM und dem, was Ihn bewegt! Und nicht nur wir, die wir dabei waren. Nein, es gilt dem Leib Jesu als Ganzem! Danke Herr!

Diese Zeit mit Dir auf dem Berg war lebensverändernd. Ich liebe Dich, Herr!

Wieso mussten wir ausgerechnet nach Andermatt? Warum in das Gasthaus Altkirch? Gott gewährt uns oftmals durch das, was wir im „Natürlichen“ sehen, einen Blick ins Übernatürliche. Was sehen wir momentan in Andermatt? Es ist eine der größten Baustellen der Schweiz. Veränderung ist angesagt! Und das im Herzen der Schweiz, im Urkanton Uri! Und ebenso ist es mit dem Gasthaus Altkirch, in dem wir residierten. Es sind die letzten Wochen, in dem es seinem ursprünglichen Zweck dient, bevor es zu einem Haus der Hoffnung für Suchende und Hilfsbedürftige wird. Es ist alles bereit (die Herzen der Verantwortlichen werden vor- und zubereitet). Auch da ist Veränderung angesagt!

Gottes Gemeinde ist momentan eine Baustelle. „Er reißt aus und nieder. Er richtet zu Grunde und bricht ab. Warum? Um zu bauen und zu pflanzen.“ (Jer 1,10)

Also, wenn dein persönliches Leben oder deine Gemeinde einer Baustelle gleicht, dann sehe und beurteile es aus dieser Perspektive! Und freu dich! Es wäre schrecklich, wenn Gott es einfach so lassen würde, wie es ist.
Ein weiteres Wort, das Gott direkt zur Gemeinde spricht: „Hängt euer Herz an nichts anderes als an mich. Seid jederzeit bereit, alles und jeden loszulassen!“

Liebe Geschwister, ich bin fest davon überzeugt, dass auch der Zeitpunkt (3.- 9.Okt.) nicht einfach so gewählt wurde, wie es unsere Agenda halt zuließ. Nein, sondern Gott richtete es so ein, dass Jom Kippur in gerade dieser Woche gefeiert wurde. Es ist der höchste und wichtigste jüdische Feiertag (Versöhnungstag). Ich denke, dass Gott uns als Gemeinde etwas sagen möchte.

Zum einen geht es noch einmal um die grundlegende Botschaft des Evangeliums: „Lasst Euch versöhnen mit Gott!“. Wir denken dabei immer zuerst an die Menschen, die Gott noch nicht kennen. Hier geht dieser Ruf aber zuerst an die Menschen seiner Gemeinde, an uns!! Wenn wir unsere Herzen nicht verändern lassen und weiterhin nur „unsere Kleider zerreißen“, nicht gewillt sind umzukehren, dann nehmen wir Gott die Möglichkeit uns im vollen Masse zu segnen.

Zum anderen geht es um die Versöhnung mit unseren Wurzeln, den jüdischen Geschwistern. Nach Eph 2,11-22 sind Juden und Heiden eins in Christus und bilden den „einen neuen Menschen“. Ohne eine Hinwendung, Anerkennung, Akzeptanz und Liebe zu den Juden, leben wir getrennt von unseren Heilswurzeln. Denn Jesus sagt: „Das Heil ist aus den Juden.“

Und wir wollen nicht zu denen gehören, die dem Namen nach leben, aber doch tot sind (Off 3,1-2), sondern ER soll in und durch uns leben können und dürfen!

Uns scheint , dass Gott eine „Neue Zeit“ für seinen Leib in der Schweiz einläuten will. Dies kam auch dadurch zum Ausdruck, dass ein Teilnehmer, der während dieser Woche Geburtstag hatte, an diesem Tag eine neue Uhr umband und sagte: „Heute fängt für mich eine Neue Zeit an!“ Wir nahmen und nehmen dies als ein prophetisches Wort und Zeichen für die Gemeinde im Land! Deshalb die dringende Bitte: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht!“ (Weitere Berichte von der Fasten- und Gebetswoche auf www.verein-abraham.ch).

Werner und Regula Woiwode

Gesamter Bericht: [ lesen ]


Blast die Trompeten

Das ist Gottes Weckruf, zu dem wir seit März 2010 ganz praktisch aufgebrochen sind, um in jeder Nation Europas die Trompeten zu blasen und Gottes Botschaft zu verkündigen. Auch hier können wir bezeugen, dass ER LEBT und möchten Euch ein Stück mitnehmen auf die Reisen.
Damit verbunden wünschen wir uns von Herzen, dass es einige von Euch „packt“ und ihr evt. dafür betet, uns finanziell unterstützt oder sogar zu einem Einsatz mitkommt. Bis Ende dieses Jahres werden wir in 30 Nationen gewesen sein! Wir staunen über Gottes Gnade, Führung und Schutz! Danke Vater! Für folgende Länder beten wir noch und erwarten, dass Gott offene Türen bzw. Beziehungen schenkt: (vielleicht durch Dich?)

Vatikan, England, Schottland, Wales, Irland, Frankreich, Russland, Slowakei, Ukraine, Rumänien, Litauen, Portugal, Andorra, Luxemburg, Lettland, Monaco, San Marino, Türkei.

Trompetenblasen in Auschwitz Birkenau (Polen)

26. - 29. Mai 2011

Noch nie vorher hatten wir mit so vielen Widrigkeiten zu kämpfen, wie dieses Mal. Schon während der Hinfahrt mit dem Bus, innerhalb der ersten Stunden, trafen uns drei Steinchen wie Geschosse auf der Windschutzscheibe. Während der Besuche im Museum Auschwitz und Lager Birkenau verletzten sich zwei Teilnehmerinnen. Trotz all dieser „Widerstände“ und Ablenkungen, konnten wir die Trompeten in Birkenau blasen. Als wir mit einigen polnischen Geschwistern beteten, um uns für das Abendmahl vorzubereiten, sahen wir plötzlich zwei Messianische Juden in der Nähe stehen, die uns genau beobachteten. Wir erkannten unsere Freunde Avner und Rahel Bosky aus Israel! Wir baten sie zu uns und konnten so zusammen mit Ihnen das Abendmahl nehmen. Was für ein „Göttliches Zusammen fügen“ von Gläubigen aus den Nationen und Israel, gerade hier an diesem Ort des Grauens. Welch ein starkes Zeichen der Hoffnung. In dieser Haltung konnten wir dann auch die Trompeten blasen.

Einige Feedbacks von Teilnehmerinnen:

Danke nochmals für die gesegnete Reise, ich bin sehr dankbar konnte ich mitkommen. Gott hat mich reich beschenkt und mir einen tieferen Einblick in Sein Erlösungswerk gewährt, mich noch tiefer mit Seinem erwählten Volk verbunden. Mein jüdisches Erbe ist mir noch mehr zu einem Schatz geworden, den ich hüten will.
Eva

Es war eine anstrengende Reise und für Euch, Werner und Regula ganz besonders. Es ist nicht so einfach einen kleinen Bericht zu geben. Vieles ist ganz einfach wahnsinnig und schrecklich. Ein gemischtes Gefühl von Unverständnis, Trauer, Wut und Hilflosigkeit bewegte mich.
Auschwitz war für mich so wie ein Museum mit schrecklichen Bildern. Vor allem bewegten mich all diese Fotos, diese Menschen, die einen anschauen und dann so grausam behandelt und umgebracht wurden. Auch die Landkarten auf denen die verschiedenen KZ aufgezeigt waren haben mich sehr erschreckt. Aber Birkenau war noch schlimmer, dieses Ausmass kann man sich ja gar nicht vorstellen. Und die Lebensbedingungen, dazu findet man einfach keine Worte, nur Entsetzen. All dies eins zu eins zu sehen hat mich tief bewegt. Vor allem, weil ich Menschen kennen gelernt habe, die im KZ waren und überlebt haben.
Trotz allem bin ich froh, diese Gelegenheit gehabt zu haben, diesen Ort zu besuchen.
Danke vielmal Werner und Regula für Euren Dienst. Der Höhepunkt war natürlich die Begegnung In Birkenau mit den beiden Messianischen Juden. Das war ja wirklich Gottes Timing. Auch das Nachtessen mit dem Pastor der Gemeinde in Oswiecim war sehr nett und gesegnet.
Also nochmals vielen Dank für Euren Einsatz. Der Herr segne Euch weiter und setze Euch für Viele zum Segen.
Edith

Auf der langen Reise hatte ich viel Zeit zum Lesen und nachzudenken, aber auch die Mitreisenden kennenzulernen. Ich stellte mir vor, wie ein einzelner Mensch in Kriegszeit erfassen konnte, was so weiträumig in Deutschland geschehen ist. Weit weg aus den Augen der Deutschen, die Lager. Da stand ich dann in diesen Lagern mit vielen Andern, die durch das Geschehen geschleusst wurden. Ich suchte Worte, Emotionen..... ich suchte mich in all dem Tatsächlichen... schwer zu beschreiben! Alles schien aufzuhören.... anzufangen. Tränen, Leid,Tod, Alltag der Gefangenen! ...und GOTT zeigte mir das ER Neues geschaffen hat. Das die Geschichte Israels weitergeht. Ich war tief berührt, hier an diesen Orten mit anderen um Vergebung bitten zu dürfen und gemeinsam mit Einheimischen das Abendmahl zu feiern und zu erleben wie GOTT (und sowas kann nur GOTT) das Neue, was ER geschaffen hat, ein Ehepaar aus Israel, zu unserer Gemeinschaft hinzuzufügen. Im richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Halleluja, am Israel chai.
Daniela

Belarus (Weissrussland)

6.-10.06.2011

Mit weit offenen Armen erwartete uns Vladimir, unser jüdisch-messianischer Freund mit dem grossen Herzen, am Flugplatz. Welche Freude uns wiederzusehen! Auch diesmal hat mich seine unbegrenzte Liebe und Hingabe an alle Menschen tief beeindruckt! Ob Gemeindeglieder, Ghettoüberlebende, junge Theaterstudenten, reiche Geschäftsfrauen, Kellner oder Hooligans: Er küsst, umarmt und nimmt alle von Herzen an; ungeheuchelt! Das beschämt mich jedes Mal zutiefst – und fordert mich gleichzeitig heraus! Jesus in ihm ist spürbar und zieht Menschen aller Schattierungen an! Das ist es was wir heute brauchen, wo die Menschen uns nicht mehr die „Bude einrennen“: Hingehen und sie ins Reich Gottes hineinlieben! So ist Jesus, unser grosses Vorbild; der Erste unter vielen. Wir sollen so werden, wie ER ist! (Röm 8,29)
Seit wir mit Vladimir zusammen diese Konferenz in Auschwitz hatten, organisiert auch er solche Versöhnungs-Reisen zu verschiedenen KZ’s. Habe er bei uns gelernt, wie man sowas angehen könne. Seine Gruppenzusammensetzung ist phänomenal: Juden aller Frömmigkeitsstile, „Heiden“, Christen und Hooligans!!! Zwei solcher rechtsradikaler Neonazis haben sich dabei bekehrt! Das ist möglich, wenn Jesu liebendes Herz in deiner Brust schlägt – wie bei Vladimir!
Er hatte total spezielle Meetings geplant diesmal; viele mit Holocaust- und Ghettoüberlebenden. Bei koscherer Hausmannskost erzählte die 76-jährige Frida Raisman aus ihrem Kinderleben im Ghetto. (Sie hat schon fünf Bücher WIDER DAS VERGESSEN herausgegeben.) Im Ghetto-Museum trafen wir auf weitere Opfer dieser Zeit; ein Mann überlebte Bergen-Belsen, Maidanek und Auschwitz... Junge Theaterstudenten führten ein unter die Haut gehendes Stück auf zum Thema. Wie überall gehörte Essen und Gemeinschaft dazu! Wir individualistischen Westler können da noch viel dazulernen! Unerklärlicherweise lieben uns diese gebeutelten Leute; unabhängig unserer Nationalität! In einem Gottesdienst konnte Werner den Juden ihren Messias predigen! Mega!


Dann wurde Trompete geblasen in einer konservativen Baptistengemeinde. Da der Stadtbus nicht fuhr, waren nicht so viele auswärtige Teilnehmer da; aber unseren Auftrag haben wir ausgeführt! Gut, dass danach ein junger Mann uns ein so ermutigendes Zeugnis weitergegeben hat über das, was der Herr an dem Abend in seinem Leben getan hat!
Zusammen haben wir zum Singleclub der Gemeinde gesprochen und über ihnen prophetisch gebetet. Zum Thema Ehe haben wir noch nie vorher zusammen gepredigt. Das war echt gut! Auch der Frageteil hinterher!
Der Segen und die Gunst Gottes waren für uns alle spürbar während dieser Tage!
Regula Woiwode

 

Balkantour

Serbien

Nach 14 stündiger Autofahrt kamen wir in Belgrad an. Als wir das Haus unserer australischen Gastgeberin (die mit einem Serben verheiratet ist) betraten, hatten sich zwischen 15-20 Personen zu einem Gebetstreffen versammelt. Diese Zusammenkunft diente als Vorbereitung für das Trompetenblasen am nächsten Tag. Es wurde eine Liste mit verschiedenen Anliegen verteilt und in kleinen Gruppen beteten wir dafür (Busse war ein wichtiger Teil davon). Am nächsten Morgen trafen wir uns mit Christen verschiedenster Gemeinden und Regionen in einer Festung. Mit einem herrlichen Blicke über 2 Flüsse (Donau und Sava) und einen Teil der Stadt bliesen wir die Trompeten. Anschliessend proklamierten wir das Wort Gottes und beteten für den Leib Christi in Serbien. Es war sehr ermutigend zu sehen, wie dieses Treffen Freundschaften und Verbindungen unter Christen hervor brachte, welche sich vorher noch nicht gekannt hatten.

Mazedonien

Schon die Hinreise war sehr umkämpft. Nachdem wir am Zoll feststellen mussten, dass unsere Versicherung (grüne Karte fürs Auto) abgelaufen war, wollte der Zöllners „Schmiergeld“ um uns ins Land zu lassen. Nach einigem hin und her, schlossen wir eine neue, teure Versicherung ab und konnten unsere Reise fortsetzen. Kaum im Land, begann unser Auto komische Geräusche von sich zu geben. Die Stossdämpfer waren hin... Die Garage in Skopje teilte uns mit, dass es mindestens eine Woche dauern würde, um die nötigen Ersatzteile zu bekommen. Hilfe Herr! Wir liessen das Auto mit viel Gebet in der Garage zurück, um auf einem Berg mit wunderbarer Sicht auf Skopje die Trompeten zu blasen. Auf den Berg sollten wir mit einer Seilbahn gelangen. Bei der Station angekommen hörten wir als Erstes: „Die Seilbahn ist kaputt, wir versuchen sie so schnell wie möglich zu reparieren.“ Wir waren uns einig: Oh nein Satan, so schnell lassen wir uns nicht unterkriegen. Unterdessen hatten wir einen Anruf der Garage erhalten: sie hatten ein gebrauchtes Ersatzteil gefunden und das Auto würde pünktlich zu unserer Weiterfahrt wieder startklar sein. 45 Minuten später war auch die Seilbahn wieder repariert und wir konnten unseren Weg fortsetzen. Oben angekommen hatten wir eine wunderbare Lobpreiszeit, bevor Dad erklärte, was uns zur „Trompeteninitiative“ bewogen hat. Anschliessend begaben wir uns zum höchsten Punkt des Berges, bliesen die Trompeten und beteten für Mazedonien. Ebenfalls wurde das Shofar geblasen, über jedem Nachbarland und Versöhnung zwischen den Balkannationen proklamiert.

Griechenland

Unsere zwei Tage in Griechenland verbrachten wir in Thessaloniki bei einem wunderbaren Ehepaar (er ist Grieche, sie ist Weissrussin). Mittags gingen wir mit unseren Gastgebern auf einen Hügel, welcher eine herrliche Aussicht auf Thessaloniki bot. Dort beteten wir im Speziellen für diese Stadt, welche so viel geistliches Erbe hat und bliesen das Shofar. Abends machten wir uns auf den Weg zum Olymp. Wie uns gesagt wurde, beginnen die Griechen wieder, dort die alten Götter anzubeten und ihnen Opfer zu bringen. Wir alle spürten, dass es der richtige Ort ist, um die Trompeten über Griechenland zu blasen. Dort angekommen, hatten wir eine sehr gesegnete Zeit. Die Gegenwart Gottes war sehr stark und alle Anwesenden weinten über der Schuld ihres Landes, welche ganz Europa beeinflusst (griechischer Geist, Humanismus usw.). Besonders einer Frau gab Jesus grosse Autorität im Gebet. Sie sprach Gottes Wort und ihre Gebete direkt zu Griechenland und der Kirche, wie zu einem Kind. Nach zwei Stunden machten wir uns glücklich und gesegnet wieder auf den Heimweg.

Kosovo

Schon beim Überqueren der Grenze konnten wir die bedrückte, düstere Atmosphäre dieses Landes spüren. Entlang der Strasse waren unzählige Motels, welche für Menschenhandel und Prostitution gebraucht werden, wie uns später berichtet wurde. Natürlich fielen uns auch die vielen Minarette auf. Kosovo zählt zu den am wenigsten erreichten Menschengruppen, wenn es ums Evangelium geht. Erst in den 80er Jahren wurde die Bibel erstmals in ihre Sprache übersetzt und es gibt im ganzen Land nicht einen einzigen christlichen Friedhof. „Die Menschen haben Angst Jesus anzunehmen. Angst ausgeschlossen zu sein. Angst vor den Moslems, Angst nirgends begraben zu werden wenn sie sterben.“, teilte uns der Pastor mit. Das Treffen fand in der Internationalen Gemeinde in Pristina statt. Zusammen mit einem Missionar aus Sambia, einer Missionarin aus Japan und dem Pastor aus dem Kosovo bliesen wir die Trompeten und hatten eine gesegnete Gebetszeit. Es ist schön zu sehen, wie Gott Leute aus der ganzen Welt nach Europa schickt. Diese Missionare haben so ein grosses Herz und eine Vision für das jeweilige Land, oft mehr als die Einheimischen selbst.

Montenegro

Ohne Kontakt zu Christen oder Gemeinden kamen wir in Montenegro an. Wir entschieden uns, zuerst etwas zu essen und Gott zu bitten uns Türen zu öffnen. Also stellten wir unser Auto ab und gingen in ein Restaurant. Während wir auf das Essen warteten, baten wir Gott, uns zu zeigen, was wir als nächstes tun sollten. Wir hatten noch die Telefonnummer eines Pastors aus Podgorica. Die Kellner erwiesen sich als sehr hilfsbereit und gaben Dad ihr Handy, um Kontakt mit dem Gemeindeleiter aufzunehmen. Als dieser jedoch abnahm, stellte sich heraus, dass er sich in Serbien aufhielt. Was nun? Wir hatten nicht lange Zeit uns das zu überlegen, denn das nächste was wir sahen, war unser Auto welches langsam an unserem Tisch im Restaurant vorbeifuhr. Entgeistert starrten wir auf den Abschleppwagen, welcher beladen mit unserem Renault hinter der nächsten Abbiegung verschwand. Auch jetzt erwies sich der junge Kellner als wahrer Engel. Zusammen mit uns fuhr er zur Polizeistation und versuchte, mit den Beamten zu diskutieren. Ohne Erfolg. Mit Tränen in den Augen sagte er schliesslich: „Ich kann nichts machen. Ohne 85 Euro zu bezahlen, bekommt ihr euer Auto nicht wieder. Glaubt mir, diese Summe schmerzt mich mehr als euch. Es tut mir so leid!“ Das Herz dieses jungen Mannes war so wunderbar, dass Dad (nun auch mit Tränen in den Augen) fragte: „Bist du Christ, kennst du Jesus?“ Als der junge Mann mit „Ja!“ antwortete, wussten wir, dass Gott diese Situation zugelassen hatte um uns zusammen zu bringen. Wir erklärten dem 22 jährigen Mladen kurz, warum es beim Trompetenblasen ging. Zusammen fuhren wir zurück zur Stadt und bliesen mitten im Zentrum von Podgorica die Trompeten.

Bosnien Herzegowina

Auch in diesem Land hatten wir keinen Kontakt zu irgendwelchen Christen. Wir waren gespannt, wie Gott die Situation diesmal regeln würde. Gegen Abend kamen wir in Sarajevo an. Morgens in den Losungen stand, dass Jesus durch das Land zog und in den Synagogen predigte. Wir nahmen das als Gottes Reden und waren überzeugt, dass die Trompeten in der staatlichen Kirche geblasen werden soll. Also machten wir uns auf zu einer katholischen Kirche. Da es 18:00 Uhr war, begann sogleich die Messe. Wir nahmen daran teil und waren erstaunt, wie viele Leute am Montagabend zur Kirche kamen. Der Gottesdienst bestand aus dem Wort Gottes und dem Abendmahl. Was für ein Segen! Wir fragten Gott, welchen Mann er auserkoren hatte, um mit uns die Trompeten zu blasen. Jesus zeigte uns allen denselben jungen Mann. Als die Messe zu Ende war, trafen sich alle vor der Kirche, um noch einen Schwatz zu halten. Dad steuerte auf den jungen Mann zu und erklärte kurz, was uns nach Bosnien gebracht hatte. Ohne irgendwelche Hemmungen blies der junge Mann, zusammen mit Dad die Trompeten. Direkt vor der Tür der katholischen Kirche, inmitten allen Leuten, welche an der Messe teilgenommen hatten. Auch anschliessend hatten wir gute Begegnungen mit diesen Katholiken, welche uns fröhlich mitteilten: „Auch wenn ihr keine Katholiken seid, wir sind doch alles Brüder und Schwestern im Herrn.“ Wie wahr!

Kroatien

Wir freuten uns alle riesig auf Kroatien. Endlich würden wir unsere Freunde wiedersehen, welche wir vor Jahren besucht hatten. Dieses herzliche Ehepaar wieder zu treffen, war wie ein Stück „nach Hause kommen“. Ganz abgeschieden wohnen sie auf einem Hügel, umgeben von Wäldern. Ausser ihrem Gebetshaus gibt es nicht viel anderes dort oben. Welch ein herrlicher Ort mit der spürbaren Gegenwart Gottes. Sie nahmen uns mit auf einen Berg, von welchem wir eine wunderbare Aussicht über einen grossen Teil Kroatiens und Zagreb hatten. Die Trompeten sowie das Shofar wurden geblasen. Durch verschiedene Bilder und Eindrücke leitete uns der Heilige Geist in bestimmte Richtungen und wir beteten in diverse Situationen hinein. Unsere Freundin Snjezana aus Kroatien sieht oft Engel. An diesem Abend, als wir uns auf den Abstieg machten, sah sie eine ganze Schar von Engeln. Sie sassen auf Pferden und Snjezana konnte deutlich hören, wie sie mit den Hufen scharrten. Die himmlischen Heerscharen sind bereit, das Neue wird durchbrechen!

Slowenien

Als wir in Ljubljana ankamen, regnete es in Strömen. Nach Kaffee, Keksen und einem ersten kennen lernen, machten wir uns auf den Weg zur Burg. Wie bei fast allen Treffen zuvor, hatten wir auch von hier einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt. Die Festung befand sich direkt über dem theologischen Seminar. Das Wappentier von Ljubljana ist der Drache, überall in der Stadt konnte man ihn sehen. Umgeben von anderen Touristen begann Dad, den Grund der Trompeteninitiative zu erklären. Anschliessend stellten wir uns, mit Schirmen ausgerüstet, auf die Zinnen der Burg und bliesen die Trompeten über der Stadt und der Nation Slowenien. Es ist immer wieder erstaunlich, wie der Heilige Geist durch Eindrücke verschiedene Bereiche aufzeigt, welche Gebet brauchen. Oder wie Dinge bestätigt werden, welche man soeben gebetet hat. Auch in Ljubljana hörten wir, wie schon in so vielen Nationen zuvor, die Sirenen von Krankenwagen und Polizei, als wir am Beten waren. Einmal mehr bestätigte Gott, was wir ohnehin schon wussten: der Leib Christi befindet sich in einer Notsituation!

Trompeten blasen in Island

Nach der Balkantour mit unserem Auto durch acht Nationen, wo es teilweise sehr heiß war, landeten wir nur drei Tage später mit dem Flieger in der Nähe von Reykjavik. Hier herrscht in den beiden heißesten Monaten Juli/August eine Durchschnittstemperatur um die 13-14 Grad. Wir hatten noch nirgends einen derart schnellen Wetterwechsel erlebt wie hier. Innert weniger Minuten hatten wir von Sonne über grauen Himmel, zu dicken, dunklen Wolken mit Regengüssen, hin zu Nebel, so dass man keine Hügel oder ähnliches sehen konnte, bis wieder zurück zu Sonne, alles erlebt. Am Tag des Trompeten Blasens war das Wetter eindeutig und nur schlecht. Es regnete wie aus Kübeln und dazu stürmte es heftig. Wir standen mit Helgi, einem jungen Pastor einer Pfingstgemeinde, auf einem Hügel von wo wir wunderbar über Reykjavik und die angrenzenden Kleinstädte sehen konnten. Wind und Regen konnten uns nicht abhalten die Trompeten zu blasen! Gefolgt von Gebet für Stadt und Land und der Proklamation von Gottes Wort. Eine starke, eindrückliche Zeit!
Nirgends haben wir so viele schwangere Frauen und junge Eltern mit Kinderwagen gesehen, wie dort in Island. Man erzählte uns dann auch, dass die Christen sehr früh heiraten und Kinder bekommen (im Alter von 16-20). Bei den Nichtchristen ist es auch so, nur heiraten sie nicht und wechseln häufig die Partner. Schwangerschaftsabbrüche schon bei 13 Jährigen – ohne Benachrichtigung der Eltern! Vergewaltigungen und Missbrauch seien enorm hoch. Die Gefängnisse voll, so dass etliche Verurteilte einfach weiter auf freiem Fuß sind, weil sie nicht wissen wohin mit ihnen.
Wir hörten aber auch, dass nicht die Wikinger, sondern irische Mönche die ersten waren, die die Insel besuchten, dort lebten und segensreiche Spuren hinterließen. Ganz besonders freute uns zu hören, dass auch aus der Schweiz Segen nach Island fließt. So sandte Gott vor einigen Jahren ein Ehepaar mit einer prophetischen Botschaft auf die Insel. Ein Ruf an die geistlichen Leiter, zusammen zu kommen und für ihr Land zu beten. Es würden Erschütterungen kommen. Die Leiter taten das - das erste Mal überhaupt. Der Gebetseifer liess jedoch nach und drohte ganz aufzuhören. Dann kam es zum Bankenzusammenbruch und Bankrott des Landes. Das gemeinsame Gebet hat dadurch an neuer Tiefe und Leidenschaft zugenommen! Das jährliche Sommercamp, wo um die 5000 Christen verschiedener Denominationen zusammen kommen (ähnlich dem Levitencamp) ist eine Ermutigung für viele. Es ist wunderbar und ermutigend zu sehen, dass Gott in jeder Nation „seine Leute“ hat; Geschwister, die man sogleich gern hat und als Teil seiner Familie erkennt.

Moldawien

19. - 22. August 11

Der Kontakt mit Moldawien kam über ein Schweizer Ehepaar zustande, die schon seit einigen Jahren ihr Herz an die Menschen dort verloren haben. Peter und Margret fahren mehrmals jedes Jahr dort hin , liefern Hilfsgüter und bringen vor allem Kindern die Liebe Jesu näher. Dadurch haben sie natürlich verschiedene Beziehungen geknüpft. Dieses mutige, wunderbare Ehepaar kennenzulernen, hat diese Reise schon lohnenswert gemacht. Wir trafen dann u.a. das Leiterehepaar von El Shaddai. Sie arbeiten auch mit Kindern und führen jedes Jahr über die Sommermonate (Schulferien) Lager durch, bei denen die Kinder im Leben mit Jesus trainiert werden. Sie betreuen auf diese Art ca. 4000 Kinder. Diesen Kindern und Jugendlichen wird u.a. gelehrt wie man betet. Ich gab ihnen dazu den sehr wichtigen Impuls für Israel zu beten - warum und wie! Diese Verantwortlichen nahm das freudig und begeistert auf. Wow! Wenn alle diese Kinder ein Verständnis darüber bekommen, zieht das große Kreise.

Der Abend (Trompeten blasen) mit einer Gruppe Jugendlicher, der wegen des besonderen Anlasses von einigen Afrikanern und etlichen Erwachsenen erweitert wurde, war dann der absolute Höhepunkt. Vor allem die Jungen waren und sind begierig darauf, von Jesus zu hören. Nachdem ich kurz mein Zeugnis gegeben hatte, erklärte ich ihnen warum ich nach Moldawien gekommen bin: Machte ihnen klar, wie sehr Gott sie und ihre Nation liebt, sprach aber auch darüber, dass er über den Zustand der Christen, Kirchen und Gemeinden weint. Und dass Gott sie als radikal liebende und IHM nachfolgende Generation suche und brauche. Nachdem wir die Trompeten daraufhin geblasen hatten und einen Siegesschrei ausstießen, fingen wir sofort an für das Land zu beten. Das Feuer und die Leidenschaft Gottes bewegten sich unter uns. Es wurde gebetet, wie ich das sonst nur in Indien erlebe. Einige der jungen Leute fielen auf ihre Knie. Die meisten der Anwesenden weinten für die Menschen und ihr Land. Das Bitten, Flehen und Busse wollte nicht mehr aufhören. Es war wirklich außergewöhnlich. Ich hatte gar nicht bemerkt, wie ein junger Bursche den Raum verlassen hatte. Etwas später kam er zurück und sagte, dass er sein Leben Jesus übergeben wolle. Halleluja! Wir waren uns einig, dass Gott hier etwas zum Durchbruch gebracht hatte und das dieser junge Bursche quasi so eine Art "Erstlingsfrucht" davon war. Danke Vater, Jesus und Heiliger Geist!!

Malta

25. - 29. August 11

Hochsommer auf Malta – welch ein Segen, dass der Herr uns beim Trompeten blasen einen kühlenden Wind geschickt hat! Nachdem wir tagsüber gefastet und mit Kindern und Erwachsenen im Gebetshaus in der Gegenwart Gottes waren und gebetet hatten, standen wir nun mit über 20 Leuten unter dem Kreuz, überblickten die halbe Insel und freuten uns am Herrn, dem was ER in Malta tun will und der Gemeinschaft. Wir genossen überhaupt die stillen, fröhlichen, starken, bewegenden und lauten Zeiten mit all den neuen wunderbaren Geschwistern. Was für ein Geschenk jedes Mal! Danke Ben, Eve, Ann, Andy, C...., Victoria, Elisha, Anabel und.... und .... und.... Hope to see you again! Gott hat in Malta schon oft Geschichte geschrieben u. a. ist hier von einer kleinen Gruppe Christen der Vormarsch einer islamischen Invasion nach Europa gestoppt worden (wir haben darüber sehr gestaunt!) – und ER ist damit bestimmt noch nicht zu Ende und wird diese Insel weiterhin (noch einmal) zu einem Segen für Europa werden lassen! Gott erwählt oft das kleine und unscheinbare (in den Augen der Welt) um sich dadurch eben als der Allmächtige zu erweisen.

Bulgarien

1. - 4. September 11

Stefan und Daniela holten mich am Flughafen in Varna ab. Von dort fuhren wir dann ca. 2h nach Burgas, das direkt am Schwarzen Meer liegt. Die beiden sind eine Deutsch -(Stefan) Bulgarische (Daniela) Kombination, die vor 6 Jahren ein Gebetshaus bzw. -dienst starteten. Sie waren unsere Ansprechpersonen vor Ort, die das Anliegen des übergemeindlichen Gebetes und der Fürbitte sehr stark auf dem Herzen haben. Der Freitagabend diente dann auch dazu, die Botschaft des Herrn, also den Grund des Trompeten Blasens, zu erläutern. Wir kamen dazu mit der erweiterten Gebetsgruppe zusammen. Es war ein Einstieg und Vorbereiten für das Blasen am folgenden Tag. Dazu fuhren wir dann anderntags zu einem Hügel, von dem man eine weite Sicht über Burgas und darüber hinaus hatte. Wunderbar empfand ich einmal mehr, dass wir unter einem riesigen Kreuz standen. Einer der anwesenden Pastoren blies zusammen mit mir die Trompeten. Danach proklamierten wir Psalm 24 und beteten für die Gemeinde Bulgariens und für die Menschen dieser Nation. Es waren etliche Kinder und Jugendliche unter uns. Wir hatten dann eine spezielle Gebets- und Segnungszeit für diese junge Generation. Es war eine sehr starke und wunderbare Gebetszeit. Am Samstagabend war ich noch eingeladen an einem Jugendtreffen zu sprechen. Der Pastorensohn, der auch beim Trompeten blasen dabei war, trommelte noch diverse Junge aus anderen Gemeinden für diesen Abend zusammen. Alles sehr spontan, aber einfach super! Die Anbetungszeit war sehr, sehr stark und ich hatte schon die Tränen zuvorderst, einfach, weil ich Gottes Gegenwart so stark empfand. Und der Abend wurde wirklich wunderbar. Es ging Gott einfach darum, diese jungen Menschen (es hatte auch ältere!!) ganz und gar für sich zu gewinnen. Und sie waren wirklich dabei; mit Körper, Geist und Seele! Und sie machten noch einmal deutlich - vor Gott und den Menschen -, dass sie Gott ganz und gar folgen wollen. Es war einfach begeisternd, im wahrsten Sinne des Wortes!

Dänemark

11. - 13. September 11

Inger und Bo holten uns vom Flughafen in Billund ab. Beide leiten Regionalgruppen von AGLOW, wobei Bo die weltweit erste Männergruppe für AGLOW ins Leben rief. Inzwischen gibt es sie in ca 15 Nationen . Wir trafen hier also auf richtige Pioniere. Untergebracht wurden wir in der Bibelschule in Kolding. Hier leben und lernen ca 50 Schüler und Schülerinnen aus verschiedenen Nationen (auch der Schweiz). Kolding und Umgebung sind in christlicher Hinsicht sehr stark geprägt von der Apostolischen Kirche (Bewegung Plus in der CH). Die Gemeinde hat ca 500 Besucher, ist sehr dynamisch und hat Angebote für alle Altersgruppen. Die Bibelschule gehört auch dazu. Sie stehen auch in Verbindung zum Gebetshaus Dänemark. Alles ist im Umbruch. In den letzten Jahren bzw. Monaten gab es Generationswechsel sowohl in der Gemeinde, als auch in der Bibelschule. Interessant war auch, dass wir unmittelbar vor den politischen Wahlen die Trompeten blasen konnten und dafür beteten. Wir konnten Gottes Botschaft an seine Gemeinde und das anschließende Trompeten blasen in der Bibelschule durchführen. Wir hörten von einigen Betern (nicht zum ersten Mal), dass Gott sie mit Geschwistern aus Österreich zusammengebracht hat und ihnen den Auftrag gegeben hat, Deutschland zu segnen, dafür zu beten, dass der Leib Jesu dort in seine Gott gegebene Berufung hineinkommt - was letztendlich ein Segen für ganz Europa sein wird. Wir alle waren davon überzeugt, dass Gott keinen besseren Zeitpunkt hätte wählen können, um die Trompeten blasen zu lassen. Am Abend des folgenden Tages waren wir an einem AGLOW Treffen (für Männer und Frauen) eingeladen um unser Zeugnis zu geben. Es war eine sehr intensive Zeit, in der Gott noch einmal in Leben hineinsprach und an Herzenstüren klopfte. In einem prophetischen Akt bliesen wir zum Schluss das Schofar über allen Teilnehmern, um Mauern in und um uns herum zum Einsturz zu bringen.

 

Schweden

14. - 18. September 11

Nachdem wir von Kolding (Dänemark) mit dem Zug nach Frederikshavn gefahren waren, ging es von dort mit der Fähre nach Göteborg (Schweden) weiter. Dort holten uns Eva und Per Erik ab. Die beiden lernte ich bei einem europäischen Gebetstreffen, letztes Jahr, in Budapest kennen. Ich konnte dort die Trompeten blasen und Eva drängte darauf, uns nach Schweden einzuladen. Der Grund war, dass sie ca zwei Jahre vorher eine Vision hatte, bei der es um Trompeten ging. Einige Zeit darauf fuhr sie mit ihren Arbeitskolleginnen nach Krakau und sah und hörte dort, wie auf einem Kirchenturm die Trompeten geblasen wurden. Sie war quasi schon vorbereitet auf unseren Einsatz.
Wir wurden zu zwei Treffen eingeladen, bei denen Vertreter der Lutherischen Kirche und etliche BeterInnen aus dem ganzen Land zusammen kamen. Es war wirklich bemerkenswert was sich dort ereignete. Die Beter trafen sich bereits am Tag vor den offiziellen Gottesdiensten, um sich selber und den ganzen Anlass vor Gott zu bringen. Es war eine ganz, ganz starke Zeit, mit Anbetung, Gebet, Fürbitte, Prophetien und prophetischen Handlungen. Wir erlebten eine außergewöhnliche Zeit unter der Salbung des Heiligen Geistes.
Der erste Gottesdienst fand dann in Husaby statt. Dort begann das Christentum in Schweden durch die Taufe des ersten christlichen Königs Olaf. Ein Teil des Treffens fand in der vollbesetzten Kirche statt, mit Anbetung und Fürbitte. Dann ging man zur Taufstelle nach draußen. Dort bat eine Pfarrerin öffentlich um Vergebung für alle falsche Religiosität und Kontrolle der Kirchen, Kindertaufe usw.. Es ging den Veranstaltern darum frühere Segensquellen wieder frei zu setzen, damit sie erneut sprudeln und fließen. Abschließend wurde das Abendmahl genommen, an einem Altar, der letztes Jahr mit Steinen aus allen Regionen Schwedens gebaut wurde (1000 Jahre Christentum). Es kamen damals Vertreter von 300 Kirchen zusammen. Es war überwältigend zu sehen wie Pfarrer im Talar mit Bannerschwingern gemeinsam Gott anbeteten! Am Nachmittag ging es dann in der Kathedrale von Skara weiter. Wir waren natürlich hocherfreut, dass man uns dort die Möglichkeit gab, die Trompeten zu blasen und vorher zu erklären worum es dabei geht. Wir sind davon überzeugt, dass in Schweden einige Steine beseitigt wurden, die ehemalige Segensquellen verschlossen hatten.

Norwegen

18. - 19. September 11

Wir hatten von Anfang an den starken Eindruck, dass die drei skandinavischen Länder Dänemark, Schweden und Norwegen in einem Einsatz durchgeführt werden sollten, weil sie in mancherlei Hinsicht einiges an Gemeinsamkeiten haben (ähnlich der deutschsprachigen Länder oder den Balkan Nationen). Gott bestätigte das dann auch noch durch ein Bild. In diesem Bild sah ich drei Personen, eng nebeneinander stehend, die Arme untergehakt, die jeweils eine Fahne über die Schultern gelegt hatten. Es war die Dänische, Schwedische und Norwegische Fahne. Vor diesen drei Personen ging noch eine Person mit der israelischen Fahne auf dem Rücken. Ich hörte eine Stimme sagen: „Von nun an sollt ihr auch gemeinsam hinter meinem Volk stehen und ein Segen sein für sie!“
Norwegen war von Anfang an sehr speziell. Es war eines der ersten Länder, die sich gemeldet hatten, ganz begeistert über die Initiative waren und uns offene Türen und Hilfe versprachen. Wir haben auch persönliche Kontakte zu Fürbittern von dort. Je näher der geplante Einsatz rückte, umso stiller wurde es. Wir hörten nichts mehr von unseren Kontakten und können uns bis heute nicht erklären warum. Wir baten unsere Fürbitter dafür zu beten und bekamen von ihnen weitere Adressen. Zum Schluss hatten wir eine Beterin, die in der Nähe von Oslo wohnt und die uns herzlich willkommen hieß. Mit einem Ehepaar aus Norwegen, die am Treffen in Schweden dabei waren, fuhren wir dann zu Birgitta. Bei ihr lernten wir uns ein wenig kennen, aßen noch etwas und fuhren dann zum Holmenkollen. Dort steht eine der bekanntesten Skisprungschanzen der Welt. Ganz in der Nähe bliesen wir die Trompeten über Norwegen. Auch das war in vielerlei Hinsicht bemerkenswert: Norwegen als 27. Nation Europas der ganzen Initiative war die erste, wo ich mit einer Frau die Trompeten blies! Wir waren nur zu dritt dort oben ; Regula, Birgitta und ich. Was uns auffiel, waren die vielen Baustellen in Oslo und auch auf dem Holmenkollen. Wir hatten kaum die Trompeten geblasen (es regnete und war nebelig) als die Bagger wieder anfingen zu arbeiten (es war Sonntag). Gott schien zu sagen, dass Norwegen seine Baustelle sei. Es sieht vieles zerstört, aufgerissen und chaotisch aus, aber das muss es, bevor Neues entstehen kann! Wir fuhren dann direkt zu einem Gebetstreffen, das aufgrund unseres Kommens stattfand. Es hatte sich eine Gruppe zusammen gefunden, die aus 18 Frauen und einem Mann (neben mir) bestand. Viele kannten sich vorher nicht, aber sie alle waren voller Erwartung, was Gott zu sagen hatte. Und noch eines war ihnen gemeinsam: Sie hatten eine Liebe zu Israel. Das war insofern noch speziell, weil wir dort noch etwas zu dem Massaker hörten, was in keiner Zeitung gestanden ist. Am Tag vor den furchtbaren Morden auf der kleinen Norwegischen Insel, hat es dort eine Anti Israel Demonstration gegeben, durchgeführt von eben diesen jungen Leuten. Und als der Mörder begann, Menschen zu erschießen, dachten einige zuerst, dies sei eine Demonstration, um zu veranschaulichen, wie israelische Soldaten mit den Palästinensern umgehen.
Wir hatten eine sehr starke Zeit des Gebetes und der Fürbitte mit unseren Geschwistern und Gott ermutigte uns alle einmal mehr, ihn zu suchen und zu vertrauen. Sein Reich kommt. Sein Wille geschieht. Damit sein Name zu Ehren kommt. Auch in Norwegen!
P.S. Die Hells Angels hatten am gleichen Tag ihr Europäisches Jahrestreffen in Oslo!

Liechtenstein

29. Oktober 11

Besser hätten die äusseren Bedingungen für unsere Reise in das benachbarte Liechtenstein nicht sein können. Strahlender Sonnenschein und eine herrliche Bergwelt, umrahmt von herbstlich bunten Wäldern, boten ein wunderbares Ambiente.
Eine internationale Gruppe mit Vertretern aus allen deutschsprachigen Nationen versammelte sich im Hotel Kulm in Triesenberg. Zur Begrüssung, und das hatten wir bis anhin noch in keiner anderen Nation, gab es einen fulminanten Apéro mit köstlichen Leckereien.
Frisch gestärkt wurden wir als Gruppe von unseren liechtensteinischen Gastgebern Dave und Jasmin begrüsst und Werner teilte mit uns die Vision des Trompetenblasens. Für den zweiten Teil fuhr die ganze Gruppe nochmals einige Höhenmeter bis zu einem Parkplatz. Von da an führte ein kurzer Fussmarsch durch die idyllische Landschaft zum Aussichtspunkt Gaflei.
Nach einer „himmlischen“ Lobpreiszeit vor der liechtensteinischen Bergkulisse wurden die Trompeten geblasen. Es war die zweite Nation, in der eine Frau, Jasmin, zusammen mit Werner die Trompete blies. Darauf folgte ein vielstimmiger Siegesjubel.
Die erloschene Feuerstelle mahnte uns an den Zustand der Gemeinde Christi. So entzündeten wir als prophetisches Zeichen das Feuer neu und beteten als ganze Gruppe dafür. Danach konnten wir noch für unsere Geschwister in Liechtenstein beten. Zum Schluss wurden wir als Abrahamteam gesalbt für unseren Dienst.
Nun war das eigentliche Trompetenblasen vorbei, aber die meisten liessen es sich nicht nehmen, vor dem Rückweg zu den Autos noch den Aussichtsturm, der den Namen „die Himmelsleiter“ trägt, zu besteigen. Gerne nahmen wir die Einladung unserer Gastgeber zum Nachtessen an, und so liessen wir bei ihnen zu Hause den ereignisreichen Tag ausklingen. Gesegnet und gestärkt für unseren weiteren Auftrag fuhren wir zurück in die Schweiz. | KW

Sitzen zu Jesu Füssen

2. - 6. November in Amden

Auch in diesem Jahr versammelten wir uns mit Geschwistern aus ganz unterschiedlichen Orten und Gemeinden, im Gebetshaus in Amden, um einige Tage ganz bewusst zu Jesu Füssen zu sitzen. Und wie jedes Mal, konnten wir erleben, wie Menschen einfach in seiner Gegenwart verändert werden. Es ist auch immer wieder faszinierend zu sehen, wie der Heilige Geist leitet. Bereits beim Eintritt ins Haus fiel uns ein neues Bild auf, das im Eingangsbereich hängt. Wir beschäftigten uns aber nicht länger damit, weil wir noch einige Vorbereitungen zu treffen hatten. Zudem stellten wir fest, dass wir den Korb mit den wichtigsten Unterlagen, Bibel, Konkordanz und einigen Utensilien zu Hause vergessen hatten. In dieser Situation kam jemand vom Team des Hauses und gab uns eine Bibelstelle, die sie beim Beten für uns von Gott erhalten hatten:

„Herauf zieht der Durchbrecher vor ihnen her, sie brechen durch und durchschreiten das Tor und gehen durch es hinaus und ihr König schreitet vor ihnen her und der Herr an ihrer Spitze.“ (Micha 2,13)

Als wir das lasen, kam uns blitzartig das Bild im Eingangsbereich (dessen Titel übrigens „Eingang“ heißt) in den Sinn. Wir sahen es genauer an und beim Betrachten wurde uns klar, dass dieses Bild, im Zusammenhang mit dem Vers aus Micha, genau das beschreibt, was Gott in diesen Tagen tun wollte!
Ein Bereich, in dem er das tat, war z.B. zu erkennen, was Gott sieht, wenn er auf uns schaut. Er sieht seine Tochter/Sohn, also sein Kind, das er vor Grundlegung der Welt erwählt hat. Er sieht dich als Erlösten und jemanden, der mit jedem himmlischen Segen gesegnet ist. Und er sieht, dass du versiegelt bist mit dem Heiligen Geist. Gott hat ein komplett anderes Bild von dir als du selbst - oder auch unsere lieben Mitmenschen.

Beim Betrachten von Jesus und zwar in all seiner Verschiedenartigkeit werden wir selbst verwandelt, gehen wir durch den Eingang und es geschehen Durchbrüche. Letztendlich geht es immer um das gleiche und das gab Gott uns ganz deutlich zu verstehen:
„Lass MICH durchbrechen in dein Herz!“ Und: „ICH möchte, dass du durchbrichst in MEIN Herz!“
Das durften wir, zumindest ein Stück weit, in diesen Tagen erleben.

Werner

 

Für mich war es eine Zeit des inneren und äusseren zur Ruhe kommen’s.
Ganz neu berührt wurde ich von dem Bewusstsein, dass Gott mich sieht (El Roi). Gott ist und war in allem Geschehenen in meinem Leben dabei und hat mich gesehen, das hat in mir tiefen Frieden und Entspannung ausgelöst.
Jesus als Lamm Gottes hat nochmals eine tiefere Ebene in meinem Herzen angesprochen. Jesus ist auch im Leiden mitten drin, weil er selbst bis aufs letzte alles durchlitten hat. Er wird mich durch alles hindurchführen. Eine neue Hingabe, eine neue Tiefe, ein neues Vertrauen in ihn ist gewachsen und wird weiter wachsen.

Esther

Zeit, um Inne zu halten.
Zeit, um Gott zu begegnen.
Zeit, um Jesus in die Augen zu schauen.
Zeit für Stille.
Einfach Zeit zum Sein.

Sabin

 

Geliebte Geschwister

Wir möchten Euch an dieser Stelle von Herzen danken, für alle Liebe, Ermutigung, Besuche, Mitarbeit, alles Mitbeten und jede finanzielle Gabe, die Ihr uns in diesem Jahr zukommen ließet. Möge Gott Euch ein reicher Belohner sein. So wünschen wir Euch freudige, friedliche und erholsame Festtage und hoffen, Euch im nächsten Jahr vielleicht an den Tagen der Begegnung in Aeschi, auf unserer Israelreise, bei Sitzen zu Jesu Füssen oder beim Trompetenblasen zu sehen. Herzlich Willkommen und ein gesegneter, guter Start in das Neue Jahr.

Das Abraham Team


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